Ärzte Zeitung online, 23.10.2017

Sri Lanka

Franzose stirbt nach Tropenreise an Tollwut

NEU-ISENBURG. Der in Frankreich an Tollwut erkrankte Junge ist nach Medienberichten inzwischen gestorben. Der Zehnjährige aus Lyon hatte im August bei einer Reise in Sri Lanka am Strand mit einem jungen Hund gespielt und war dabei gekratzt und leicht gebissen worden. Eine postexpositionelle Behandlung war damals unterblieben.

Nach der Rückkehr war er Anfang Oktober an Tollwut erkrankt und in der vergangenen Woche gestorben. Das Institut Pasteur in Paris hat die Diagnose inzwischen bestätigt.

In Sri Lanka sterben im Jahr etwa 20 bis 30 Menschen an Tollwut, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Die Krankheit werde meist von streunenden Hunden, aber auch über Katzen und Mangusten übertragen. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (15278)
Reisemedizin (1804)
Organisationen
CRM (748)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »