Ärzte Zeitung online, 29.08.2018

Leptospirose

Baden in Flüssen in Israel birgt Risiko

DÜSSELDORF. Das CRM Centrum für Reisemedizin warnt vor Leptospirose in Israel. Danach wurden dort im August 42 Erkrankungen nach Aufenthalten in den südlichen Golanhöhen registriert. Die Spirochäten gelangen über Urin infizierter Säugetiere in die Umwelt und werden meist bei Kontakt mit kontaminiertem Wasser oder Schlamm übertragen. Sie dringen dabei über kleine Verletzungen der Haut oder Schleimhäute in den Körper ein. Die Behörden haben das Baden in einigen Flüssen verboten (Zaki, Yehudiya, Meshushim und Jilaboun). Nach Presseberichten könnte auch der Jordan betroffen sein, so das CRM. Reisende, die im Juli oder August in der Region gebadet haben, sollten bei grippeähnlichen Symptomen einen Arzt aufsuchen. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (16268)
Reisemedizin (1920)
Organisationen
CRM (806)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Humboldts enormer Einfluss auf die Medizin

Alexander von Humboldt ist berühmt als weit gereister Naturforscher. Weniger bekannt ist, dass er auch die medizinische Ehrendoktorwürde erlangt hat. Über sein Verhältnis zur Medizin. mehr »

Wieso italienische Pizza vor Krebs schützt

Alles andere als unwürdig: Die Ig-Nobelpreise wurden verliehen. Die Preise für kuriose Forschungsergebnisse werden mittlerweile richtig ernst genommen – und belohnen viele Erkenntnisse für den medizinischen Bereich. mehr »

KBV will einen Steuerungstarif für Patienten

Die Gremien der KBV erarbeiten aktuell ein neues Grundsatzprogramm, das das Programm „KBV 2020“ ablöst. Ein Fokus dabei: eine bessere Patientensteuerung via Steuerungstarif. mehr »