Ärzte Zeitung online, 07.09.2018

Griechenland

Schon 17 Tote durch West-Nil-Fieber

DÜSSELDORF. Der Ausbruch von West Nil-Fieber in Griechenland setzt sich weiter fort, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin: In der Region Attika waren bereits Ende Juni die ersten drei Fälle in diesem Jahr bestätigt worden. Seitdem ist die Gesamtzahl landesweit auf 153 gestiegen.

17 Menschen sind gestorben. Betroffen sind auch die Regionen Mittelgriechenland, Zentralmakedonien und die Insel Kreta. 2010 war das Virus erstmals in Griechenland nachgewiesen worden, 262 Menschen erkrankten, es gab 35 Todesfälle.

Seitdem kam es immer wieder zu Infektionen. Vergangenes Jahr sind 48 Menschen erkrankt und fünf gestorben. 2015 und 2016 wurden keine Fälle registriert. Reisende sollten sich vor den Überträgermücken schützen, rät das CRM. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (15276)
Reisemedizin (1804)
Organisationen
CRM (748)
Krankheiten
Infektionen (4813)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »