Ärzte Zeitung online, 11.09.2018

Gefahr für Olympia?

Röteln häufen sich in Japan

TOKIO. Knapp zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokio alarmiert eine Häufung von Röteln die Experten in Japan. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten seien 2018 bereits 362 Menschen betroffen, fast vier Mal so viele wie 2017.

Vor allem in Tokio und Umgebung gebe es viele Fälle. Röteln könnten dort auch die Spiele 2020 beeinträchtigen. Vor allem Männer zwischen 30 und 60 sollten sich dringend impfen lassen. Viele seien nicht ausreichend gegen Röteln geschützt.

2013 erlebte das Inselreich einen größeren Ausbruch an Röteln, mehr als 10.000 Menschen infizierten sich damals mit dem Virus. Die Zahl der Fälle sank seither, stieg jedoch seit Juli vergangenen Jahres wieder an, berichtete Kyodo weiter. Viele der Patienten seien Männer im Alter von 30 oder älter.(dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »