Ärzte Zeitung online, 20.11.2018

Australien

Behörden warnen vor Ross River-Krankheit

BERLIN. Mit Beginn der warmen Jahreszeit warnen die australischen Behörden vor einer Zunahme der Ross River-Krankheit.

Seit Anfang November seien 20 Infektionen verzeichnet worden, seit Jahresbeginn bereits 512, wie das Centrum für Reisemedizin CRM berichtet.

Das Ross-River-Fieber gehört zu den Arbovirosen und ist in Australien endemisch. Die Reisemediziner des CRM raten dazu, eine Expositionsprophylaxe gegen tagaktive Stechmücken durchzuführen.

Die Hauptsymptome der Krankheit sind Schmerzen besonders der kleinen und mittelgroßen Extremitätengelenke, Gelenkschwellungen, Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Abgeschlagenheit und in etwa der Hälfte der Fälle ein makulopapulöses Exanthem. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Künstliches Pankreas punktet im Alltag

Ein „closed loop“ aus sensorgestützter Glukosemessung und Insulinpumpe kann die Stoffwechseleinstellung bei Diabetes deutlich verbessern, zeigt eine US-Studie auf. mehr »

Kontroverse um Spahns Gesetz für besseren Masernschutz

Der Bundestag hat in erster Lesung das geplante Masernschutzgesetz debattiert. Die Opposition kritisiert, das Gesetz atme zu viel Zwang und Sanktion. mehr »

Tuberkulose bleibt die infektiöse Todesursache Nummer 1

Inzidenz und Mortalität der Tuberkulose gehen einem WHO-Report zufolge weltweit zurück. Die für 2020 angestrebten Ziele sind trotzdem außer Reichweite. mehr »