Ärzte Zeitung online, 05.03.2014

TK

"2013 höchster Krankenstand seit 14 Jahren"

Arbeitnehmer in Deutschland haben sich 2013 so oft krankgemeldet wie seit 14 Jahren nicht mehr, so eine Analyse der Techniker Krankenkasse.

HAMBURG. Die starke Erkältungswelle 2013 hat den Krankenstand der TK-Versicherten wieder über die Vier-Prozent-Marke getrieben, wie eine Auswertung der Krankenkasse ergeben hat. Damit werden ähnliche Erfahrungen auch der DAK und der AOK bestätigt.

Nach dem TK-Bericht waren im vergangenen Jahr im Schnitt 4,02 Prozent der Beschäftigten und der Empfänger von Arbeitslosengeld I unter ihren Versicherten arbeitsunfähig.

"Dies entspricht einer Fehlzeit von 14,7 Tagen pro Person - knapp einen halben Tag mehr als in 2012", teilte die größte gesetzliche Kasse am Dienstag in Hamburg mit.

Allein die Fehlzeiten aufgrund von Erkältungskrankheiten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 24,3 Prozent, hieß es.

Der Höhepunkt der Schnupfenzeit war demnach am 21. Februar 2013: "Der Krankenstand lag an diesem Tag insgesamt bei rekordverdächtigen 5,81 Prozent."

Die Zahlen sind Vorab-Daten des TK-Gesundheitsreports 2014. Dafür hat die Kasse die Krankschreibungen der 4,1 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen analysiert. Der Bericht mit den Arbeitsunfähigkeitsdaten soll im April erscheinen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »