Ärzte Zeitung, 01.12.2011

Geschlechtskrankheiten immer häufiger

BOCHUM (eb). "STI - diese drei Buchstaben werden uns in den nächsten Jahren immer häufiger begegnen", wird Professor Norbert Brockmeyer von der Ruhr-Universität Bochum in einer Mitteilung der Uni zitiert.

STI steht für "sexual transmitted infection". Brockmeyer, Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft, macht auf eine steigende Zahl solcher Erkrankungen aufmerksam: In Deutschland - und auch weltweit - hätten sich im Jahr 2011 weniger Menschen mit dem Aids-Erreger HIV infiziert als in den Jahren zuvor.

Alarmierend seien jedoch die steigenden Zahlen von Syphilis-Erkrankungen und sexuell übertragene Krankheiten allgemein.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »

Umsatzchancen von Hausärzten hängen stark von KV-Region ab

Niedrige Fallzahlen, aber teilweise auch niedrige Fallwerte: Hausärzte in Hamburg und Berlin haben es als Vertragsärzte nicht leicht. Ihre Kollegen in Thüringen und Sachsen-Anhalt erwirtschaften deutlich mehr. mehr »