Ärzte Zeitung, 04.12.2012

RKI meldet

Rekordzahlen bei Syphilis

BERLIN. Mit fast 3.700 Fällen haben die Meldezahlen für Syphilis bundesweit im Jahr 2011 den höchsten Wert seit zehn Jahren erreicht (Epi Bull 2012; 48: 481).

Dies entspricht einer Inzidenz von 4,5 Infektionen auf 100.000 Einwohner und einem Anstieg im Vergleich zu 2010 um 22 Prozent. Damit setzt sich der seit 2010 zu beobachtende ansteigende Trend fort.

Die höchsten Inzidenzen wurden in den Großstädten Köln (24), Frankfurt (21) und Berlin (18) registriert.

Bei 84 Prozent der Fälle war die Infektionsquelle Sex zwischen Männern. Entsprechend erkrankten Männer weitaus häufiger als Frauen. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[15.01.2013, 16:06:52]
Dr. Horst Grünwoldt 
Homo-Sex und Lues
Dem homosexuell Uneingeweihten und heterosexuell Erfahrenen stellt sich zur "Lust"-Seuchen-Statistik die Frage: Wie wird unter Männern der Erreger der Syphilis (Lues, Treponema pallidum)so oft übertragen?
Sollte nicht das vaginale Genitale nach Überimpfung (Infektion) der zunächst unauffällige (inapparente) "Brutschrank" (Inkubator) für die chronische, venerische Infektions-Krankheit und seinen Mikroorganismus sein?
Erstaunlich auch, daß die internationale 2-Millionen-Stadt Hamburg mit ihrem hohen Anteil an Migranten (Ein- und Umherwandernden) in der höchsten deutschen Inzidenz für die o.g. Geschlechtskrankheit gar nicht auftaucht!
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (FTA für Hygiene und Mikrobiologie), Rostock zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schmerzloses Impfen per Pflaster

Forscher arbeiten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerzfrei applizieren lassen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben viele Vorteile und könnten für höhere Impfraten sorgen. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »