Ärzte Zeitung online, 11.08.2014

Ebola

Uni-Klinik in Hamburg gibt Entwarnung

HAMBURG/NEU-ISENBURG. Der Ebola-Verdacht bei einem Mann aus Sierra Leone hat sich nach Angaben des Hamburger Uni-Klinikums Eppendorf nicht bestätigt.

Der Mann befinde sich seit Sonntagmorgen nicht mehr auf der Isolationsstation, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Der Afrikaner hatte Medienberichten zufolge am Samstagnachmittag über Fieber und Erbrechen geklagt und war in ein Krankenhaus gebracht worden. Von dort war der 28-Jährige am späten Abend mit einem Infektionsrettungswagen in das Uni-Klinikum verlegt worden.

Zudem wurde bekannt, dass der spanische Ebola-Patient Miguel Pajares in Madrid mit dem experimentellen Medikament "ZMapp" behandelt werden soll.

Wie das spanische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, wurde das Mittel in das Krankenhaus gebracht, in dem der 75-jährige Geistliche in einer Quarantäne-Station behandelt wird. Die Ärzte hatten zuvor den Antrag gestellt, eine Ausnahmegenehmigung für die Einfuhr des Medikaments zu erteilen. (eb/dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schmerzloses Impfen per Pflaster

Forscher arbeiten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerzfrei applizieren lassen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben viele Vorteile und könnten für höhere Impfraten sorgen. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »