Ärzte Zeitung online, 27.01.2015

Rückgang von Ebola

Senegal öffnet Landesgrenzen

DAKAR. Nach einem Rückgang der Ebola-Neuinfektionen in Guinea hat Senegal die Landgrenzen zu dem Nachbarland nach fünf Monaten wieder geöffnet.

Die Entscheidung sei gefallen, nachdem Guinea "erhebliche Anstrengungen" unternommen habe, um die Epidemie einzudämmen, teilte das Innenministerium in Dakar mit.

Es sollen aber weiterhin Gesundheitskontrollen an allen Grenzpunkten durchgeführt werden, hieß es.

Senegal hatte im vergangenen August alle Land-, See- und Luftgrenzen in die von der Krankheit besonders betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone geschlossen.

Zuvor war in Senegal der bisher einzige Ebola-Fall verzeichnet worden. Der Patient war aus Guinea eingereist.

Die See- und Luftgrenzen waren bereits im November wieder geöffnet worden. Senegal hat keine Landgrenzen zu Liberia und Sierra Leone.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich seit dem Ausbruch der Krankheit im Dezember 2013 über 21.700 Menschen infiziert.

Rund 8600 sind an dem Virus gestorben. Zuletzt hatte die WHO aber von einer Trendwende und deutlichen Fortschritten im Kampf gegen die Epidemie berichtet. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Europäische Impfwoche - Same procedure as last year!

Heute starten die Europäischen Impfwochen. Am Beispiel Masern werden beträchtliche Defizite in Deutschland deutlich - und dass es seit Jahren kaum Fortschritte gibt. mehr »

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen und Opposition weht scharfer Gegenwind. mehr »