Ärzte Zeitung online, 01.11.2017

Reisemedizin

Infektionsrisiko mit Marburg-Virus in Uganda

DÜSSELDORF. In Uganda wurden mehrere Fälle des seltenen Marburg hämorrhagischen Fiebers gemeldet, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. So starb Mitte Oktober eine 50-jährige Frau im Distrikt Kween im Osten des Landes. Ihr Bruder, der sie ins Krankenhaus gebracht hatte, war bereits Ende September gestorben. Inzwischen wurden weitere sieben Verdachtsfälle registriert. Ein Betroffener hat sich vermutlich bei der Pflege oder bei der Beerdigung des gestorbenen Bruders angesteckt. Reisende sollten auf Hygiene achten, Kontakte mit Affen, Fledermäusen und anderen Tieren meiden sowie keine Fledermaushöhlen besichtigen. Gefährlich ist Kontakt mit infizierten Menschen oder auch mit ihrem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »