Ärzte Zeitung online, 28.02.2018

Nigeria

Über 1000 Verdachtsfälle von Lassafieber

GENF. In Nigeria hat sich die Zahl der Patienten mit Lassafieber binnen zwei Wochen mehr als verdoppelt. Nach WHO-Angaben wurden jetzt 1081 Verdachtsfälle und 317 laborbestätigte Erkrankungen registriert.

Am 14. Februar waren es erst 450 Verdachtsfälle. Damit gab es 2018 schon mehr Erkrankungen als im Gesamtjahr 2017, so die WHO.

Inzwischen seien 90 Betroffene gestorben, bei 64 sei das Fieber als Todesursache belegt worden. Lassafieber kommt zwar regelmäßig in westafrikanischen Ländern vor, die hohe Zahl der Fälle sei aber sehr besorgniserregend, so ein WHO-Sprecher.

Die WHO hilft, Pfleger und Ärzte im Umgang mit Patienten zu schulen, und hat Schutzkleidung nach Nigeria geschickt. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn bringt TSVG im Kabinett auf den Weg

13.25 hDas Kabinett hat heute Morgen den Entwurf des TSVG durchgewunken – mit einigen Änderungen – auch zugunsten der Ärzte. mehr »

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »