Ärzte Zeitung, 02.12.2008

Impfung gegen Pertussis für Eltern mit Baby

EDINBURGH (ars). Pädiater raten Angehörigen von Neugeborenen dringend zur Keuchhustenimpfung. Anlass ist der Tod zweier Babys, vier und sechs Wochen alt, die noch ohne Impfschutz waren und sich offenbar von ihren Eltern angesteckt hatten.

Die erste Pertussis-Impfung soll zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat erfolgen. Keuchhusten könne bei Säuglingen trotz Intensivtherapie nicht beherrschbar verlaufen (BMJ 337, 2008, a343).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »