Ärzte Zeitung online, 18.11.2009

Chinesischer Schweinegrippe-Impfstoff in Chile zugelassen

SHENZHEN (maw). Der chinesische Impfstoffanbieter Mellow Hope hat nach eigenen Angaben in Chile vom chilenischen Institut für Öffentliche Gesundheit die Zulassung für seinen H1N1-Spalt-Impfstoff erlangt. Die ersten Chargen sollen in den nächsten Wochen ausgeliefert werden.

Der H1N1-Impfstoff von Mellow Hope sei der erste dieser Art, der in Chile zugelassen wurde. Mellow Hope sei zudem das erste Unternehmen mit Sitz in China, das die Zulassung für seinen Schweinegrippe-Impfstoff von einem anderen Land erhalte.

Mellow Hope ist eine Tochtergesellschaft des Unternehmens Hard to Treat Diseases (HTDS). Das Management von HTDS wertet die chilenische Zulassung als Eintrittshilfe in den südamerikanischen Markt. "Dies ist eine toller Startschuss für unsere Expansion in Südamerika, die im März dieses Jahres ihren Anfang nahm", wird HTDS-Chef Terry Yuan in einer Unternehmensmitteilung zitiert. Ziel sei es, den H1N1-Impfstoff nun in weiteren südamerikanischen Ländern auf den Markt zu bringen.

Außer der chinesischen Tochtergesellschaft ist HTDS noch in Serbien mit dem Pharmaunternehmen Slavica Bio Chem vertreten. Ob auch die Zulassung des Schweinegrippe-Impfstoffes für europäische Märkte angestrebt wird, ist den Unternehmensaussagen nicht zu entnehmen.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »