Ärzte Zeitung, 18.05.2010

Impfung mit Rotarix® wird in den USA wieder empfohlen

PHILADELPHIA (eb). Wie das Unternehmen GlaxoSmithKline mitteilt, hat die US-Arzneimittelbehörde FDA bekannt gegeben, dass die Impfung mit dem Rotaviren-Impfstoff Rotarix® in den Vereinigten Staaten aufgrund der aktuellen Datenlage wieder aufgenommen werden soll und empfohlen ist. Der Beschluss der vorangehenden Sitzung, in der die vorübergehende Aussetzung der Impfung empfohlen wurde, sei damit hinfällig. Das Nutzen-Risiko-Profil der Rotaviren-Impfung wird positiv bewertet. Die FDA habe betont, dass der Nutzen der Rotavirus-Impfung substanziell sei und die theoretischen Risiken von dem im Impfstoff gefunden Porcine Circovirus 1 (PCV-1) weit überwiege. Das Virus ist ein kleines Virus, das eine Einzelstrang-DNA enthällt. Gemäß Berichten in der wissenschaftlichen Literatur ist das Virus weit verbreitet und kommt in Produkten aus Schweinefleisch vor. Es gebe keine Evidenz, dass das Virus für Menschen oder Tiere infektiös sei. Das gelte auch für Schweine, heißt es in der Mitteilung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »