Ärzte Zeitung online, 05.05.2011

Behörden in Bayern fordern zur Masern-Impfung auf

ERLANGEN (dpa). Die Masern sind in Bayern weiter auf dem Vormarsch. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat deshalb eindringlich zur Impfung geraten.

"Masern dürfen nicht als harmlose Kinderkrankheit abgetan werden. Sie können schwere Komplikationen nach sich ziehen", sagte LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf am Donnerstag laut Mitteilung.

Seine Behörde registrierte in diesem Jahr bereits mehr als 180 Krankheitsfälle - im Vorjahr waren es insgesamt 219. Ein Mann aus Oberbayern ist in diesem Frühjahr an den Masern gestorben.

Der Impfstoff werde sehr gut vertragen, erläuterte Zapf. "Eltern sollten ihre Kinder vor Masern mit einer Impfung schützen und auch die für einen vollständigen Impfschutz erforderliche zweite Impfung sicherstellen."

Seit Sommer 2010 werde zudem allen nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung empfohlen, sich gegen Masern impfen zu lassen. Zapf wies darauf hin, wie gefährlich eine solche Erkrankung sein kann.

Topics
Schlagworte
Impfen (4447)
Krankheiten
Impfen (3581)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »