Ärzte Zeitung, 12.07.2013

Impflücken

Virologen warnen vor Mumps

STUTTGART. Außer Masern nimmt auch Mumps bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland zu, warnt die Gesellschaft für Virologie (GfV). Die Krankheit ist seit 2012 meldepflichtig.

Wegen Impflücken gibt es immer wieder Ausbrüche, bei denen zunehmend über 16-Jährige betroffen sind. In diesem Alter nimmt aber die Komplikationsrate zu.

Gegen Mumps und Masern wird mit der MMR-Kombivakzine geimpft.

Bei den Jahrgängen ab 1970 ist der Impfschutz dringend zu überprüfen: Wer keine oder nur eine Impfung hat, sollte dringend eine einmalige Impfung erhalten, so die GfV. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »