Ärzte Zeitung, 19.12.2014

Leitartikel

Das Masernproblem wird ausgesessen

In Deutschland erkranken zu viele Menschen an Masern. Das Ziel, die Infektionskrankheit hierzulande bis 2015 auszurotten, wird verfehlt. Eine Kommission deckt auf, warum es nicht klappt.

Von Wolfgang Geissel

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Masern: Besonders bei Jugendlichen gibt es große Impflücken.

© CDC / American Academy of Pediatrics

BERLIN. Die Maserninzidenz in Deutschland ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen: 310 Erkrankungen wurden bis Anfang Dezember beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet und damit weniger als ein Fünftel der 1778 Erkrankungen, die im Jahr 2013 beim RKI registriert worden waren.

Somit ist der Ausbruch des Vorjahres offenbar weitgehend abgeklungen. Die Abnahme der Erkrankungen ist trotzdem kein großer Grund zur Freude: Das Ziel, Masern (und Röteln) bis zum Jahr 2015 in Deutschland zu eliminieren, ist erneut in weite Ferne gerückt.

Zu der Elimination hat sich Deutschland immer wieder bekannt. Diese ist aber erst dann erreicht, wenn keinerlei endemische Masern- oder Rötelnfälle über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren aufgetreten sind. Als Indikator dafür gilt eine bundesweite Inzidenz von unter einem Fall pro einer Million Einwohner.

Die Grenze liegt bei 80 Erkrankungen im Jahr. Eine solche niedrige Zahl ist in Deutschland aber noch nie erreicht worden. Das WHO-Ziel für 2015 muss daher erneut verschoben werden.

Ursachen für die Misserfolge sind mangelhafte Impfraten und eine unzureichende Surveillance der Erkrankungen. Zu konkreten bundesweiten Maßnahmen für eine Verbesserung hat man sich in unserem föderalen Gesundheitssystem mit ausgesprochen zersplitterten Zuständigkeiten auch nach drei nationalen Impfkonferenzen und mit einem nationalen Impfplan nicht einigen können.

Vor zwei Jahren hat deshalb das Bundesgesundheitsministerium die Nationale Verifizierungskommission Masern/ Röteln (NAVKO) installiert, um den Eliminationsprozess zu begleiten und unter Berücksichtigung der WHO-Zielkriterien und Indikatoren zu bewerten.

Diese Kommission unter Vorsitz von Professor Oliver Razum von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld hat im September ihren Bericht über Maßnahmen 2013 an die WHO veröffentlicht (www.rki.de).

Impflücken bei Jugendlichen und Erwachsenen

Viele der bisher bereits angesprochenen Schwachstellen werden darin kritisiert. So erfolgt bei Kindern die Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfung oft zu spät: Bundesweit seien laut KV-Impfsurveillance im Jahr 2012 nur 71 Prozent der Zweijährigen zweimal gegen Masern und Röteln geimpft gewesen, so die Kommission.

Erst bei ABC-Schützen liegt die bundesweite Impfquote bei 92 Prozent und damit immer noch unter den bei den Zweijährigen angestrebten 95 Prozent. Darüber hinaus gibt es große Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Vergangenes Jahr und auch davor gab es aber keine bundes- oder landesweiten Impfaktionen für ungenügend geschützte Bevölkerungsgruppen (Supplemental immunization activities, SIA).

Daten zu Masern sind zudem lückenhaft oder werden nicht erfasst. Je nach Altersgruppe meldeten Ärzte schätzungsweise mehr als 50 Prozent der Masernfälle nicht, kritisiert die NAVKO. Zudem werden Masern-Ausbrüche bundesweit nicht systematisch erfasst, und es wird nicht eruiert, wie viele der zuständigen Behörden - wie gefordert - binnen 48 Stunden adäquat reagieren.

Auch die Maßnahmen bei Ausbrüchen auf regionaler und kommunaler Ebene in einigen Bundesländern haben die Transmission weder schnell unterbrochen noch die Fallzahlen schnell gesenkt.

Zudem fehlen repräsentative Daten zur Immunitätslage von schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen sowie von Beschäftigten im Gesundheitsdienst, insbesondere von niedergelassenen Ärzten.

Einstellung der Ärzte zu Masern unbekannt

Weiter ist die Labordiagnostik verbesserungsbedürftig. So liegt nach Angaben der Kommission der Anteil laborbestätigter Fälle bei den Röteln weit unter 80 Prozent. Nur knapp ein Prozent der Masernfälle wurden im vergangenen Jahr typisiert.

Nur bei rund einem Drittel von insgesamt 218 Masernausbrüchen im Jahr 2013 gab es für mindestens einen Fall einen Virusnachweis (PCR und/oder Genotypisierung) - gefordert sind aber 80 Prozent.

Auch fehlt das Wissen über die Einstellung von Ärzten und anderen im Gesundheitsdienst Tätigen zu den Risiken der Erkrankung, zum Eliminationsziel und zu den MMR-Impfungen bei sich selbst und bei ihren Patientinnen. Diese Daten sollten nach Einschätzung der Kommission möglichst zeitnah erhoben werden.

Insgesamt stellt die NAVKO den Akteuren im Gesundheitswesen ein verheerendes Zeugnis für das vergangene Jahr aus.

Das Fazit der Kommissionsmitglieder: "Aufgrund der vorliegenden Daten ließ sich nicht feststellen, dass das bestehende nationale gesundheitspolitische Bekenntnis zur Elimination der Masern und Röteln allgemein zu konzertierten Maßnahmen geführt hätte, die nachweislich auf Bundesebene zu einer Verbesserung der epidemiologischen Lage führen." Dem ist nichts hinzuzufügen.

[20.12.2014, 14:43:10]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Da Thema der unzureichenden Wirkung ist ein anderes Thema als eine unbegründbare Impfgegnerschaft.
Bei Masern ist das sicher geringer als bei Röteln, wer kennt das nicht bei der Grippeimpfung, deren Wirkung noch geringer ist, na und, solange wir nichts besseres haben?
Soll daher eine Wunschmutter auf eine Rötelnschutzimpfung verzichten? Nein und hier wünscht sich jeder trotzdem etwas mehr Erklärung über Wirkung und Validität der Erfolgskontrolle einer solchen Impfung.
Zweifellos hat Masern die Potenz der "Ausrottung".
Das geht ganz sicher NICHT ohne Impfung. zum Beitrag »
[19.12.2014, 22:21:22]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Fragen an 'Radio Eriwan': Wie bekommt man 'Masern-Flecken' weg?
Eine fast schon tragikomische Lektüre ist der "Bericht der Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln zum Stand der Eliminierung der Masern und Röteln in Deutschland 2013" ... "an die Weltgesundheitsorganisation (Regionalbüro für Europa) mit Stand Juni 2014" unter Vorsitz von Professor Oliver Razum von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld (www.rki.de).

Der sybillinische Satz: "Eine andauernde endemische Transmission von Masernviren in Deutschland kann aus diesen Gründen weder bestätigt noch widerlegt werden. Sie ist jedoch, unter besonderer Berücksichtigung der hohen Inzidenzen, sehr wahrscheinlich", kann von einem geübten Radio-Eriwan-Sprecher folgendermaßen transkribiert werden: Im Prinzip Nein, aber eher doch, Ja!
Denn es nähme schon Wunder, dass ein endemisch vorhandenes Masernvirus-Reservoir nicht auch in der Lage wäre, bei hohen Masern-Inzidenzen dieselben zu befördern.

"R ö t e l n: Die epidemiologische Situation der Röteln im Jahr 2013 kann weiterhin noch nicht bewertet werden, da nach Einführung der bundesweiten Meldepflicht im März 2013 noch nicht alle Gesundheitsämter über eine geeignete Software zur vollständigen Übermittlung verfügten..." heißt es lapidar.

Preiswürdig ist der Satz: "Die von der STIKO empfohlenen MMR-Impfungen erfolgen oftmals zu spät". Offensichtlich ist den Bielefelder Autoren nicht bekannt, dass der STIKO-Impfkalender s e l b s t hinterfragt und auch die V a k z i n e überprüft werden müssen. Denn prozentual extrem gering vertretene Impfgegner spielen eine untergeordnete Rolle, wenn faktisch geimpfte Patienten genauso an Masern erkranken können.

Selbst bei Massenimpfungen gegen Masern fehlt es am durchschlagenden Impferfolg: Defay, F. et al. stellten dies mit dem Titel: "Measles in Children Vaccinated With 2 Doses of MMR. Pediatrics 2013; online 21. Oktober 2013; DOI: 10.1542/peds.2012-3975 vor. Dazu referierte SpringerMedizin und ÄZ Autor Thomas Müller unter
http://www.springermedizin.de/fruehe-masernimpfung--schlechte-schutzwirkung/4765318.html
folgendermaßen: "Vielleicht ist eine frühe Masernimpfung bei Kindern im Alter von zwölf Monaten gar nicht so günstig: Nach Daten einer kanadischen Studie ist die Gefahr, dass der Impfstoff versagt, dann fünfmal höher als bei einer Impfung mit 15 Monaten".

Unsere Impfkonzepte sind erneut vorurteilsfrei zu Re-evaluieren und grundsätzlich kritisch zu betrachten. Z. B. U n a b h ä n g i g davon, ob alle in Berlin 2013 gemeldeten 492 Masern-"Fälle" unzureichend oder gar nicht vorgeimpft wurden, sind nach weltweiter klinischer Erkenntnis die zwei Masern-Mumps-Röteln Grundimmunisierungen in der frühen Kindheit n i c h t ausreichend, um lebenslang zuverlässig protektive Antikörper zu generieren. Das hat u. a. mit der verlangsamten Generationenfolge insbesondere in hoch industrialisierten bzw. post-industriellen Gesellschaften zu tun, wo spontane Boosterungen selten geworden sind.

Bereits am 14.2.2013 hatte ich unter
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/831279/leitartikel-masern-roeteln-letzte-galgenfrist-schon-angebrochen.html
kommentierend getitelt: RKI-Eliminationsziele bei MMR für ganz Eurasien?
Erfreuliche Entwicklung mit nur 168 Masernfällen im letzten Jahr (2012) in Deutschland! Zu bedenken bleibt, dass auch bei korrekter 2-maliger MMR-Impfung mit Erstimpfung im 11.-14. Lebensmonat und Zweitimpfung im 15.-23. Monat keine 100 % Serokonversion zu erwarten ist. Denn wenn bei den erfassten Masernfällen, wie vom RKI berichtet, 90 Prozent der erkrankten Kinder ungeimpft waren, erkrankten 10 Prozent m i t MMR-Impfung. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen erkrankten lt. RKI 50% ungeimpft, die andere Hälfte t r o t z (unvollständiger?) Impfung.

Alles spricht für eine gelegentlich lückenhafte Serokonversion bei korrekter Impfprozedur. Dass Impfstoffhersteller solche systemischen Mängel nur widerwillig oder gar nicht zugeben, ist z. B. bei dem nur 60-prozentigen Schutz nach einer e i n z i g e n konventionellen Grippeschutzimpfung bekannt. Deshalb gibt es auch seit langem die RKI- und STIKO-Empfehlung, "junge Erwachsene, die nach 1970 geboren wurden" im Zweifel nochmal mit einer weiteren MMR-Impfung aufzufrischen. Allerdings sind diese "jungen Erwachsenen" mittlerweile bis zu 44 Jahre alt!

Das RKI legt übrigens die Messlatte für Eliminationsziele in Europa geografisch skurril an. Frau Dr. Dorothea Matysiak-Klose, Mitarbeiterin des Fachgebiets Impfprävention am Robert Koch-Institut (RKI) wird im ÄZ-Leitartikel zitiert: "Ich bin nicht sicher, dass es gelingt, Röteln und Masern innerhalb von drei Jahren von Brest bis Kamtschatka zu eliminieren".

Der westlichste Punkt des europäischen Festlands liegt aber nicht in Brest (F), sondern als Cabo da Roca in Portugal. Die östlichste Begrenzung Europas bildet das russische Uralgebirge. Die Halbinsel Kamtschatka dagegen ist im äußersten nord-ostasiatischen Teil Russlands verortet. Dort, wo das Beringmeer das russische Sibirien mit Petropawlowsk-Kamtschatski von Alaska (USA) trennt und sich der Pazifische Ozean erstreckt.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »
[19.12.2014, 20:42:29]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
etwas peinlich Herr Kollege Karlheinz Bayer so ganz ohne Fakten
Sie wissen tatsächlich nicht wie man einen (menschlichen) Krankheitskeim ausrotten kann?
Haben Sie noch nichts von Pocken gehört, von Diphterie?
An Diphterie sind noch rel. lange in der Nachkriegszeit Tausende jährlich gestorben.
Wenn Masern, ein ganz spezifischer Menschenkeim, ausgerottet wäre, könnte man mit Impfen Schluss machen.
Ich sehe es eher als deutsche Kulturschande, dass es noch so viele Masernfälle gibt,
auch gelegentlich Todesfälle!
(Nicht der einzige Schwachpunkt unseres "Infektionsschutzes") zum Beitrag »
[19.12.2014, 17:07:10]
Dr. Karlheinz Bayer 
das eigentliche Masernproblem ist die Masernhysterie
Sehr geehrter Herrt Geissel,

Sie fragen im Text nach der Ihnen unbekannten Einstellung von Ärzten.
Ist sie wirklich so unbekannt? Ist sie wirklich so unbekannt, oder läßt sie sich nicht schon anhand der Impfquoten recht genau abschätzen? Problemeatisch scheint nur, daß man automatisch als Impf-Gegner angesehen wird, wenn man schon den STIKO-Empfehklungen folgt und berät, statt ohne Beratung zu impfen - was juristisch gesehen ein strafbarewr Akt und eine Körperverletzuung ist (" Aha! Ein Imfgegner!" ... "Nein! Nur einer, der die Sache ernst nimmt." )

Statt permanent von "Impflücken" (eine Impflücke ist das individuelle Fehlen einer Impfung im Impfpaß und nicht der Prozentsatz der Impfungen in der Bevölkerung!) und von "Impfzielen" (das Impfziel ist die Schaffung einer Immunreaktion und nicht die Erfüllung eines x-Jahresplans) der WHO zu reden, von Ausrottung (wie will man ein nur im Wirt lebensfähiges Lebewesen, wie es das Virus ist ausrotten?) der Masern und anderem, wäre es da nicht sinnvoller, tatsächlich mal eine Erhebung in der Bevölkerung und unter den Ärzten zu machen, wie gefährlich Masern tatsächlich sind und wie sinnvoll die Impfung gegen Masern.

Wir impfen gegen Masern seit gerade mal 40 Jahren und damit zwei Generationen lang. Die Impfgegnerschaft bzw. die Zahl der Skeptiker gegen die Impfung(en) haben in der Zeit nicht abgenommen. Und das ist auch gut so, denn es liegen noch keine Zahlen vor, was dieser Großeinsatz von nicht natürlichen Eiweißen in unseren Genen über Generationen bewirken wird. Wir hoffen und glauben nur, daß wir damit etwas gutes tun, und möge Gott geben, daß wir keinem Bias unterliegen.

Eine sachliche Diskussion über Einzelaspekte, namentlich die Ausrottungstheorie, den notwendigen Umfang der empfohlenen Impfungen, den Sinn von Mehrfachkombinationsimfungen, die Aspekte von Epidemien in geimpften, ungeimpften oder nicght-geimpften Populationen, aber auch die Diskussion über mögliche Vorteile einer Erkrankung gegenüber einer Impfung, die statistisch tatsächliche Zahl von schweren Erkrankungen durch Krankheiten vs.schwerer Erkrankungen nach Impfungen, die Frage der Impfversager, ist in dem herrschenden Klima der massiven Bedrängung zur Impfung garnicht möglich.

Folge ist, daß es nach wie vor (und wie es scheint in steigender Zahl) Impfverweigerer gibt, sowohl unter den Ärzten wie auch unter den Vätern und Müttern. Würde man die ernst nehmjen und zu Wort kommen lassen, wären wir weiter!

Eine tatsächlich offene gesellschaftliche Diskussion ist angezeigt.
Der Minister Gröhe hat von einer "Pflichtberatung" vor dem Eintritt in einen Kindergarten geschwärmt. Eine Impfpflicht ist das nicht, und es wird tatsächlich den Graben vertiefen helfen. Ich für meinen Teil werde die angestrebte Impfberatung tatsächlich als eine Beratung auffassen.
Täten es tatsächlich nur alle Kolleginnen und Kollegen!
Möglicherweise ist das das bessere Mittel, die Impfbereitschaft zu heben, als es die Keule ist, mit der STIKO und RKI im Verbund mit zu vielen Interessensverbänden derzeit aufrufen.

Es wird nicht der letzte Arztikel sein, den Sie zu dem Thema schreiben. Deswegen, bleiben Sie gesund, meiden Sie, soweit das überhaupt geht, Viren und die damit verbundenen Krankheiten, und feiern Sie bitte ein friedliches Weihnachtsfest,

Ihr
Karlheinz Bayer zum Beitrag »

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