Ärzte Zeitung online, 17.12.2015

Grippeschutz

Vor allem Männer sind impfmüde

HANNOVER. Immer weniger Menschen lassen sich in Deutschland gegen Grippe impfen. So wächst schon seit fünf Jahren die Zahl der Grippeschutz-Impfmuffel, berichtet die KKH Kaufmännische Krankenkasse.

Nach dem Bericht hat sich im Jahr 2009 noch jeder fünfte KKH-Versicherte gegen Influenza impfen lassen. 2014 sei es nur noch rund jeder Siebte gewesen. Auffallend: Zwei Drittel der Impflinge im vergangenen Jahr waren Frauen und nur ein Drittel Männer.

Die KKH appelliert vor allem an Risikogruppen, die jährliche Influenza-Impfung wegen des erhöhten Komplikationsrisikos wahrzunehmen.

Dazu zählen über 60-Jährige, chronisch Kranke und Schwangere. Kindern zwischen zwei und sechs Jahren wird der Nasenspray-Impfstoff empfohlen. (eb/eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »