Ärzte Zeitung online, 11.09.2017

Infektionen

Bericht der ECDC spricht für Rotavirus-Impfung

STOCKHOLM. Experten des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) bescheinigen der Rotavirus-Impfung ein günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis. Nach dem Bericht müssen in Europa 75.000 bis 150.000 Kleinkinder mit Rotavirus-Gastroenteritis pro Jahr stationär behandelt werden, die vierfache Zahl werde deswegen einem Arzt vorgestellt.

85 bis 90 Prozent der Erkrankungen ließen durch Impfen vermeiden. An Darminvaginationen als schwere Impfreaktion träten nach einer Metaanalyse bei Impfstart vor der 12. Lebenswoche zwei zusätzliche Ereignisse pro 100.000 (bei späterem Start 5/100.000) auf; die natürliche Rate von Darminvaginationen ohne Impfung reiche von 33 bis 101 pro 100.000. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schwere Grippewelle hat Deutschland im Griff

Die aktuelle Grippewelle tobt und beschert Praxen und Kliniken einen regen Zulauf. Das RKI hat Tipps, worauf Ärzte jetzt achten sollten. mehr »

Bodyguard lässt sich von Steuer absetzen

211.000 Euro hatte eine Frau für einen Bodyguard steuerlich abgesetzt - zu Recht, entschied jetzt ein Gericht. Eine Rentnerin aus NRW schützt sich so steuersparend vor einer falschen Ärztin. mehr »

Die Ängste der Akademiker

Albtraum Studium? Jeder sechste Studierende leidet nach Angaben der Barmer unter einer psychischen Störung. Tendenz steigend. mehr »