Ärzte Zeitung online, 04.04.2018

Paul-Ehrlich-Institut

Weniger Komplikationen bei Impfungen gemeldet

LANGEN. Im Jahr 2016 wurden 3673 Verdachtsfälle einer Impfkomplikation an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet. Das berichtet das Institut in seinem neuesten Bulletin zur Arzneimittelsicherheit.

Im Vergleich zum Vorjahr mit 3919 Verdachtsfällen sei somit ein Rückgang der Zahl der Meldungen verzeichnen. Insgesamt wurden dem PEI 12.180 unerwünschte Reaktionen gemeldet.

Die Zahl übersteigt die Anzahl der Verdachtsfälle, da ja mehrere unerwünschte Reaktionen zu einem Fall berichtet werden können. Am häufigsten waren Schmerzen und Schwellungen an der Impfstelle sowie Fieber.

Ein neues Risikosignal für bisher unbekannte Nebenwirkungen durch die in Deutschland angewandten Impfstoffe habe sich im Jahr 2016 nicht ergeben. (grz)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »