Ärzte Zeitung, 10.12.2007

Grippe-Viren mögen es kalt und trocken

NEW YORK (dpa). Grippeviren mögen Kälte und Trockenheit. Das ist einer US-Studie zufolge der Grund, warum die Grippe in den Wintermonaten auftritt. Eine geringe Luftfeuchtigkeit von 20 bis 35 Prozent sowie niedrige Temperaturen um fünf Grad fördern die Ansteckung. Das hat ein Forscherteam um Professor Peter Paleses von der Mount Sinai School of Medicine in New York bei Versuchen mit Meerschweinchen herausgefunden. Die Studie lege nahe, dass eine durch das Heizen trockene Luft und kühle Wintertemperaturen die Ausbreitung begünstigten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »