Ärzte Zeitung, 25.09.2009

Schlechte Note für Intranasal-Impfstoff

SEATTLE (hub). Ein injizierter inaktivierter Grippe-Impfstoff ist effektiver als ein intranasaler attenuierter Lebend-Impfstoff. Das hat eine US-Studie mit knapp 2000 im Mittel 23 Jahre alten Teilnehmern ergeben.

Im Vergleich zu Placebo lag die Effektivität der injizierten Vakzine bei 72 Prozent, die der intranasalen bei 29 Prozent (NEJM 361, 2009, 1260). Die Gründe seien unklar, so die Autoren. Bei Kindern unter sechs Jahren sei in früheren Studien die intranasale Vakzine überlegen gewesen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

Erste Kassen senken Zusatzbeitrag deutlich

Die gute Konjunktur und hohe Reserven machen sinkende Zusatzbeiträge möglich – aber nicht bei jeder Krankenkasse. mehr »