Ärzte Zeitung, 21.03.2013

Grippewelle

Influenza immer noch häufig

BERLIN. Die Influenza-Aktivität ist bundesweit gesunken; die Zahl der Atemwegsinfekte wird für die Woche vom 9. bis 15. März (11. KW) nicht mehr "stark erhöht", sondern als "deutlich erhöht" bewertet, so die AG Influenza am Robert Koch-Institut.

In 53 Prozent von Stichproben wurden Influenza-Viren Symptomen nachgewiesen.

Bei typischen Symptomen ist Influenza weiter hochwahrscheinlich.In der 11. KW wurden 2548 klinisch-labordiagnostisch bestätigte Influenza-Erkrankungen an das RKI übermittelt, darunter waren 505 Patienten mit stationärer Therapie.

Seit Beginn der Grippesaison (40. KW 2012) wurden 51.479 klinisch-labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle gemeldet; diese repräsentieren jedoch nur einen Bruchteil der tatsächlichen Grippe-Erkrankungen.

Von den Betroffenen mussten 8.073 in einer Klinik behandelt werden, 126 sind gestorben. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »