Ärzte Zeitung, 21.10.2015

RKI

Kein Anstieg der Atemwegserkrankungen

BERLIN. Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist bundesweit im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben, heißt es im Influenza-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Werte des Praxisindex lagen insgesamt im Bereich der Hintergrund-Aktivität.

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden im Berichtszeitraum in 26 (51 Prozent) von 51 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. In 25 (49 Prozent) Proben wurden Rhinoviren und in jeweils einer (2 Prozent) Probe wurden Influenza A(H3N2)- beziehungsweise Adenoviren nachgewiesen.

Ein Patient hatte eine Doppelinfektion mit Influenza- und Rhinoviren. Für die 42. Meldewoche wurden bislang sieben klinisch-labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »