Ärzte Zeitung online, 06.01.2017

Influenza

Grippewelle früher ausgebrochen

Grippeviren greifen in diesem Winter einige Wochen früher um sich als in den beiden Jahren zuvor. Risikogruppen sind nur teilweise geimpft.

Grippewelle früher ausgebrochen

© WillSelarep / iStock

BERLIN. Erste Ausbrüche in Krankenhäusern und neun Todesfälle seien gemeldet worden, sagte Silke Buda, Expertin am Robert Koch-Institut (RKI). Labordiagnostisch bestätigt sind vom offiziellen Beginn der Grippewelle kurz vor Weihnachten an bis Anfang Januar rund 2600 Influenza-Fälle. Es werden jedoch lange nicht alle gemeldet.

Influenza ist eine plötzlich einsetzende Atemwegserkrankung. Betroffene bekommen Fieber, Halsschmerzen und trockenen Husten, oftmals begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen. Schutz kann eine Impfung bieten. Bei den über 60-Jährigen ist nach aktuellen Daten aber nur gut jeder Dritte gegen Grippe geimpft. Für sie ist die Krankheit jedoch besonders gefährlich. (dpa)

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