Ärzte Zeitung, 12.01.2017

Atemwegserkrankungen

Kaltes und trockenes Wetter löst Grippewellen aus

GÖTEBORG. Grippewellen werden in der Regel bei Außentemperaturen unter 0°C ausgelöst, berichten schwedische Forscher der Universität Göteborg (J Clin Virol. 2016 ; 84: 59). Sie haben in vier aufeinanderfolgenden Jahren nasale Abstriche von Patienten untersucht. Dabei wurden in der Region Göteborg mehr als 20.000 Virusproben genommen.

Das Vorkommen respiratorischer Erreger wurde dann mit Daten des Swedish Meteorological and Hydrological Institute (SMHI) abgeglichen. Das Ergebnis ist klar: Ausbrüche von Influenza treten etwa eine Woche nach Beginn einer Kälteperiode mit niedrigen Temperaturen und trockener Luft auf. Nach dem Start der Grippewelle gibt es Infekte auch bei wärmeren Temperaturen. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz stärken

15:00Gesundheitsinfos sind in vielfältiger Form der Bevölkerung heute zugänglich. Doch mit der richtigen Einordnung und Umsetzung hapert es oft. Das soll sich ändern. mehr »

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »