Ärzte Zeitung online, 24.02.2017

Grippewelle

Influenza Typ A (H3N2) dominiert klar

Influenza A (H3N2)-Viren sind seit der 40. Kalenderwoche 2016 mit 97 Prozent die in Deutschland am häufigsten identifizierten Influenzaviren.

BERLIN. Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 7. Kalenderwoche (KW) 2017 im Vergleich zur Vorwoche bundesweit gesunken, teilt die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut mit. Die Werte des Praxisindex lagen insgesamt im Bereich stark erhöhter AREAktivität. Die Grippewelle halte bei hoher Influenza-Aktivität weiter an, allerdings scheine ihr Höhepunkt überschritten zu sein, so die AGI.

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 7. KW 2017 in 207 (67 Prozent) von 310 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Von diesen 207 Proben mit Virusnachweis waren 164 Proben positiv für Influenzaviren, darunter 151 Proben mit Influenza A (H3N2)- und zwölf Proben mit Influenza B-Viren.

29 Proben waren positiv für RS-Viren, 14 positiv für Rhinoviren, acht positiv für Adenoviren und zwei positiv für humane Metapneumoviren. Influenza A (H3N2)- Viren sind seit 40. Kalenderwoche 2016 mit 97 Prozent die am häufigsten identifizierten Influenzaviren, so die AGI. (mal)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »