Ärzte Zeitung online, 19.01.2018

Grippe

Kassen werben mit Vierfach-Impfstoff für sich

BERLIN. Bei Risikogruppen mit medizinischer Indikation wird die Barmer die Kosten für den Vierfach-Impfstoff gegen Grippe übernehmen, teilt die Barmer mit. Der bisher von der STIKO empfohlene Dreifach-Impfstoff habe sich bei der aktuellen Grippewelle als relativ wirkungslos erwiesen, begründet die Barmer ihre Entscheidung. Daher hat die STIKO ihre Empfehlung entsprechend auf einen Impfstoff angepasst, der gegen vier Virustypen schützt. "Eine Grippeschutz-Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll", sagte Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER. Daher sollten insbesondere Risikogruppen ihren Impfstatus überprüfen.

Auch die BIG direkt gesund finanziert die Vierfachimpfung gegen Grippe. „Wir wollen unseren Kunden den besten Impfschutz gewährleisten. Dafür muss der Versicherte lediglich mit seinem Arzt klären, ob dieser die Impfung oder Nachimpfung mit dem Vierfachimpfstoff für sinnvoll hält. Tut er dies, übernimmt die BIG ohne weiteres Procedere die Kosten. Eine Rücksprache mit der BIG ist nicht notwendig“, sagt Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG. (ato)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »