Ärzte Zeitung, 31.08.2010

Impfung reduziert die Zahl an Pneumonien

LONDON (hub). Im Herbst 2006 wurde in England die Impfung von Säuglingen und Kleinkindern mit 7-valentem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (in Deutschland Prevenar®) eingeführt.

In den folgenden zwei Jahren sank die Zahl bakterieller Pneumonien bei Kindern unter 15 Jahren um 19 Prozent. Die Rate seltener, aber gefährlicher Empyeme ging im gleichen Zeitraum um 22 Prozent zurück. Das teilt das Imperial College in London mit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »