Ärzte Zeitung, 31.05.2013
 

Coronavirus

Saudi-Arabien und Frankreich melden Tote

PARIS/RIAD. Erstmals ist in Frankreich ein Patient an den Folgen einer Infektion mit dem neuen Coronavirus gestorben. Das gaben die Gesundheitsbehörden in Paris bekannt. Die Krankheit war Anfang Mai festgestellt worden.

In Saudi-Arabien wurden zudem fünf neue Fälle mit dem Virus registriert, und zwar in der Ost-Provinz. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Riad seien die Betroffenen 73 bis 85 Jahre alt und litten zusätzlich an chronischen Krankheiten.

Eine 81-Jährige aus dem Bezirk Al-Ahsa sei gestorben. In Saudi-Arabien gab es damit 18 der weltweit 24 registrierten Todesfälle mit dem Virus.

Das neue Coronavirus ähnelt dem Sars-Erreger, an dem vor zehn Jahren etwa 800 Menschen starben. Es kann unter anderem schwere Lungenentzündungen verursachen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »

Sechs Kassen auf der Kippe – Barmer-Chef fordert Reformen

Dramatischer Zwischenruf: Das wirtschaftliche Gefüge der GKV sei instabil, sagt Barmer Chef Straub. Rund ein halbes Dutzend großer Kassen würden nur noch von der guten Konjunktur getragen. mehr »