Ärzte Zeitung online, 17.09.2013

Legionellen in Warstein

Krisenstab berät über weitere Maßnahmen

Mit Legionellen extrem hoch belastete Vorkläranlage der Warsteiner Brauerei im Fokus.

SOEST/WARSTEIN. Im Warsteiner Legionellen-Fall haben die Behörden über weitere Konsequenzen beraten.

Der Krisenstab im Kreis Soest kam am Montagnachmittag wieder zusammen. Er wollte entscheiden, ob die mit Legionellen extrem hoch belastete Vorkläranlage der Warsteiner Brauerei aus dem Wasserkreislauf herausgenommen werden soll.

In der Anlage wird das Abwasser nach dem Brauprozess behandelt. Das Brauerei-Abwasser könnte auch zur kommunalen Kläranlage geleitet werden. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium und die Brauerei hatten versichert, dass das Bier nicht befallen sei.

Seit Anfang August waren in Warstein 165 Menschen durch Legionellen erkrankt. Zwei Männer starben. Neuerkrankungen gibt es inzwischen nicht mehr. An der Sitzung des Krisenstabs in Soest wollte auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) teilnehmen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Eine immunschwächende Aktivität der Herpesviren könnte Alzheimer befeuern, so eine Studie. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »