Ärzte Zeitung online, 18.02.2014

Coronavirus

Neues MERS-Opfer in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien hat es einen weiteren Todesfall nach einer MERS-CoV-Infektion gegeben.

RIAD. Die Zahl der Todesfälle durch das MERS-Coronavirus ist in Saudi-Arabien auf 60 gestiegen. Im Osten des Landes sei ein 22-Jähriger an den Folgen der Erkrankung gestorben, teilte das saudische Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Riad mit. Der Mann soll außerdem an einer Krebserkrankung gelitten haben.

Seit Ausbruch des "Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus" (MERS-CoV) im September 2012 hat es damit in Saudi-Arabien insgesamt 145 Infektionsfälle gegeben, 60 davon mit einem fatalen Verlauf.

Weltweit verzeichnet die Weltgesundheitsorganisation WHO über 182 Erkrankungsfälle und 79 Tote. Zuletzt wurde der WHO Anfang Februar ein Infektionsfall aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet. Ein 66-jähriger Mann als aus Abu Dhabi wurde mit zwei PCR-Tests positiv auf MERS-CoV getestet. Er konnte intensivmedizinisch stabil gehalten werden.

Der Mann besitzt den Angaben zufolge Kamele und soll während einer Reise in den Oman Kontakt zu den Tieren gehabt haben. Experten vermuten diese Tiere und Dromedare als Reservoir für die Coronaviren, die Verwandte des SARS-Virus sind. (nös)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

VR-Therapie dämpft Paranoia

Einfach mal ins Café gehen oder mit dem Bus fahren – für Patienten mit schwerer Paranoia ist das schwer vorstellbar. In einer virtuellen Umgebung können sie jedoch lernen, mit ihren Ängsten umzugehen. mehr »

Wie Physician Assistants im Job ankommen

Bewährt sich ein auf dem Papier geschaffener Gesundheitsberuf in der Praxis? Nach dem Studium schwärmen die „Arztassistenten“ in die Kliniken aus. Absolventin, Ausbilder und Chefarzt ziehen Bilanz. mehr »