Ärzte Zeitung online, 22.04.2014

MERS-Coronavirus

Saudischer König schasst Gesundheitsminister

Neue Erkrankungsfälle und weitere Todesfälle: das MERS-Coronavirus bereit sich in Saudi-Arabien aus. Jetzt muss der Gesundheitsminister seinen Hut nehmen.

RIAD. Das MERS-Coronavirus breitet sich in Saudi-Arabien immer weiter aus. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, starben zwei weitere Menschen an den Folgen der Infektion. Damit sei die Zahl der Toten in dem Königreich seit Auftauchen des Erregers im September 2012 auf 81 gestiegen.

Zudem wurden den Angaben nach in den vergangenen Tagen 17 Neuinfektionen festgestellt. Damit liege die Zahl der registrierten Fälle nun bei 261. Der saudische König Abdullah ibn Abd al-Aziz as-Saud entließ derweil seinen Gesundheitsminister Abdullah al-Rabiah ohne Gründe zu nennen.

Weltweit hat die Weltgesundheitsorganisation WHO nach den jüngsten Angaben 243 Infektions- und 93 Todesfälle mit dem "Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus" registriert, die meisten davon in Saudi-Arabien. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[23.04.2014, 07:26:14]
Dr. Halil Alsael 
Hut!
Der Gesundheitsminister von Saudi-Arabien trägt doch keinen Hut:))) zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »