Ärzte Zeitung online, 08.07.2015

Mers

Zahl der Toten in Südkorea steigt auf 35

SEOUL. In Südkorea sind nach einer Woche ohne Mers-Todesfall zwei weitere Patienten an der Atemwegserkrankung gestorben.

Eine 50-jährige Frau mit einer Vorerkrankung sowie ein 70 Jahre alter Mann seien der Infektionskrankheit erlegen, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Sejong am Mittwoch mit. Damit stieg die Zahl der Todesfälle auf 35. Mers grassiert in dem ostasiatischen Land seit Mai.

Den dritten Tag nacheinander wurden allerdings keine Neuerkrankungen gemeldet.

Die Zahl der Todes- und Krankheitsfälle lag bei 186. Nach Angaben der Behörden waren noch mehr als 800 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, in Quarantäne. Diese Zahl stieg seit Dienstag um mehr als 100.

Nach dem ersten bestätigten Mers-Fall in Südkorea hatte sich das Virus, gegen das es bisher keinen Impfstoff gibt, rasch ausgebreitet.

Es ist der größte Mers-Ausbruch außerhalb der arabischen Halbinsel. Mers zählt wie viele Erkältungsviren und auch der Sars-Erreger zu den Coronaviren. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

736 Notfallzentren reichen zur Notfallversorgung

Wie viele Notfallenzentren sind nötig und wo sollten sie betrieben werden, um die Bevölkerung gut zu versorgen? Ein Gutachten im Auftrag der KBV hat das jetzt analysiert. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »