Ärzte Zeitung online, 21.05.2011

Noroviren legen Klinik bei Hannover lahm

HANNOVER (eb). Eine Welle von Norovirus-Infektionen hat den Betrieb des Robert-Koch-Klinikums in Gehrden bei Hannover weitgehend lahmgelegt.

In dem 300-Betten-Haus seien seit Anfang der Woche 57 Patienten und 30 Angestellte erkrankt, berichten Lokalmedien übereinstimmend. Auch in der Schwesterklinik in Springe seien elf Patienten und ein Mitarbeiter erkrankt.

Infektionsquelle ist nach ersten Erkenntnissen offenbar ein Mitarbeiter der Klinikküche in Gehrden. Sie beliefert auch die Klinik in Springe. Die Küche wurde den Berichten zufolge bereits am Dienstag geschlossen.

Wie es weiter hieß, werde der Küchenbetrieb erst wieder aufgenommen, wenn alle Mitarbeiter nach dreimaligen Stuhltests negativ auf Noroviren gestestet worden seien.

Die infizierten Patienten wurden unterdessen isoliert. Neu aufgenommen Patienten würden in frisch desinfizierten Zimmern untergebracht. Die Essensversorgung läuft derweil über eine andere Klinikküche.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »