Ärzte Zeitung online, 15.06.2012

Gehäufte EHEC-Fälle in Belgien

GENK/BRÜSSEL (dpa/eb). In der belgischen Provinz Limburg nahe der niederländischen Grenze haben sich 21 Menschen mit enterohämorrhagischen E.coli (EHEC) infiziert.

Vier von ihnen werden in einem Krankenhaus in Genk behandelt, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Freitag. Zuletzt seien ein Junge und ein siebenjähriges Mädchen eingeliefert worden.

Die ersten Erkrankungen traten Berichten zufolge vor knapp einer Woche auf. Bei dem Erreger handelt es sich offenbar um den Serotyp O157, einem der "big five", die am häufigsten mit EHEC-Infektionen assoziiert sind..

Nach Angaben der belgischen Verbraucherschutzbehörde zeigen drei Erkrankte Symptome des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS). Die Infizierten befänden sich aber nicht in Lebensgefahr und würden überwacht.

Nach ersten Untersuchungen könnte der Darmkeim von einem Tier aus einem Schlachthaus in Lanklaar stammen, berichtete Zeitung. Die Betroffenen hatten sich nach dem Verzehr von Rindfleisch infiziert.

Topics
Schlagworte
Magen-Darminfekte (622)
Krankheiten
Infektionen (4813)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »