Ärzte Zeitung online, 06.06.2017

Unicef

Zehntausende im Jemen an Cholera erkrankt

SANAA. Im Jemen sind durch einen Ausbruch der Cholera in den vergangenen Wochen nach Unicef-Angaben rund 70.000 Menschen erkrankt. Es handele sich um eine beispiellose Ausbreitung, sagte Unicefs Regionaldirektor Geert Cappelaere am Freitag.

Etwa 600 Personen seien bereits an den Folgen der Krankheit gestorben. Unicef befürchtet, dass die Zahl der Erkrankten in den kommenden zwei Wochen auf bis zu 130.000 steigen könnte.

Die Weltgesundheitsorganisation berichtete im Oktober 2016 von ersten Cholera-Fällen. Viele Menschen haben kaum Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen in dem bitterarmen Land auf der arabischen Halbinsel. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schmerzloses Impfen per Pflaster

Forscher arbeiten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerzfrei applizieren lassen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben viele Vorteile und könnten für höhere Impfraten sorgen. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »

Hier tummeln sich die meisten Hausärzte

Die Arztdichte in einer Region ist relevant für die Entscheidung, wo Allgemeinmediziner sich niederlassen – gerade für junge Ärzte. Unsere Karte des Monats zeigt, wo die Konkurrenz zwischen Hausärzten am größten ist. mehr »