Ärzte Zeitung online, 15.05.2018

Kenia

Starke Regenfälle verschärfen die Cholera-Gefahr

DÜSSELDORF. In Kenia häufen sich Fälle von Cholera, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Seit Januar wurden landesweit 2940 Infektionen und 55 Todesfälle registriert.

Betroffen sind derzeit unter anderen die Countys Mombasa, Garissa, Siaya, Tharaka Nithi, Meru, Kirinyaga, Busia, Tana River, Turkana, Murang'a, Trans Nzoia, West Pokot, Nairobi und Nakuru. Infolge der starken Regenfälle im vergangenen Monat könnten die Fallzahlen aktuell weiter steigen.

Cholera grassiert in dem Land seit mehreren Jahren. Im letzten Jahr wurden insgesamt etwa 4080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle gemeldet. Reisende sollten auf gute Hygiene achten. Für Risikoreisende ist Impfschutz zu erwägen, betont das CRM. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vertragsärzte spielen bei künftiger Notfallversorgung starke Rolle

Nach der Sommerpause steht die Reform der Notfallversorgung an. Ein erster Aufschlag aus dem Bundesgesundheitsministerium zeigt, wohin die Reise gehen wird. mehr »

Beim Hausarzt sind Patienten sicher

Viele Patienten erleiden während ihrer Therapie Schäden, die eigentlich vermeidbar gewesen wären. Hausarztpraxen sind jedoch ein sicheres Pflaster, wie eine Analyse ergab. mehr »

Dauerhaft Kortison fördert Infektionen

Die langfristige Einnahme von Kortikosteroiden, wie bei Polymyalgia rheumatica oder Riesenzellarteriitis notwendig, macht anfällig für teilweise lebensbedrohliche Infektionen: Das Risiko ist bereits bei niedrigen Dosierungen erhöht. mehr »