Ärzte Zeitung online, 23.10.2017
 

Epidemie

35 Maserntote in Rumänien

BUKAREST. In Rumänien ist die Todesopfer-Zahl der seit August 2016 andauernden Masern-Epidemie auf 35 gestiegen. Wie das Nationale Institut für Gesundheit in Bukarest am Freitag bekanntgab, erlag eine 39-jährige Frau aus dem siebenbürgischen Brasov (Kronstadt) der Infektionskrankheit. Die meisten der Todesopfer waren Kinder, darunter viele im Alter von weniger als einem Jahr. Insgesamt lag die Zahl der Erkrankungen bei 9670. Die Medien beklagten immer wieder Engpässe bei der Versorgung mit Impfstoff als Ursache der Epidemie. Die Gesundheitsbehörden wiederum machen dafür auch religiös motivierte Kampagnen gegen das Impfen verantwortlich.(dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tausende HPV-Tumoren pro Jahr sind vermeidbar

Viele Krebserkrankungen in Deutschland ließen sich durch einen HPV-Schutz vermeiden, so RKI-Berechnungen. Das Institut rät zum Impfen - das könnte auch bei Jungen sinnvoll sein. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »