Ärzte Zeitung, 16.10.2012

Meningitis-Welle

Weitere Präparate unter Verdacht

NEU-ISENBURG (eis). Als Auslöser schwerer Meningitiden in den USA stehen jetzt außer einem Steroid zwei weitere möglicherweise verunreinigte Präparate des Unternehmens New England Compounding Center (NECC) in Verdacht.

Nach Angaben der US-Behörde FDA könnte die epidurale Injektion des Glucocorticoid-Präparats Triamcinolonacetonid eine Meningitis ausgelöst haben.

Auch wurden Meningitiden bei zwei Transplantations-Patienten nach Anwendung der kardioplegischen Lösung von NECC beobachtet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Medizin per Videos patientengerecht erklärt

Bei der Visite oder im Gespräch bemerkten die Mediziner Nicolas und Sebastian Kahl, dass Patienten nur wenig von den Ausführungen des Arztes verstanden haben. So entstand die Idee, Erklärvideos zu produzieren. mehr »