Ärzte Zeitung online, 28.03.2018

Frühgeborene

Charité meldet erneut MRSA

BERLIN. Bei drei Frühgeborenen in einem Klinikum der Berliner Charité sind multiresistente Keime gefunden worden.

Man habe Erreger aus der Gruppe der MRSA-Stämme auf der Haut nachgewiesen, sagte eine Sprecherin. Es seien jedoch keine Keime in den Blutkreislauf gelangt. Außerdem hätten die Erreger bei keinem der Frühchen zu Krankheitssymptomen geführt.

Nach Angaben der Charité sind die Bakterien bei einem routinemäßigen Screening der Frühgeborenen entdeckt worden. Ob alle dieselbe Quelle haben, sei noch offen, sagte die Sprecherin.

Sie verwies darauf, dass sich die Verbreitung von Keimen trotz strenger Hygienevorkehrungen nicht immer verhindern lasse. Man habe die betroffenen Frühchen separiert und so gewaschen, dass Krankheitserreger abgetötet werden.

2015 waren fünf Babys auf der gleichen Station von Darmbakterien befallen worden und hatten Lungenentzündungen bekommen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »