Ärzte Zeitung, 16.06.2009

Schweinegrippe wird eng von WHO überwacht

GENF(hub). Die meisten Erkrankungen durch das neue H1N1-Virus verlaufen noch immer milde bis moderat. Die meisten Erkrankten bräuchten keine medizinische Behandlung, die Schwere der Erkrankungen sei ähnlich einer saisonalen Influenza und das Gesundheitswesen der meisten Länder komme mit der Zahl der Erkrankten klar, teilt die WHO mit.

Die WHO ist jedoch besorgt über schwere Erkrankungen und Todesfälle bei jungen Menschen. Das Virus werde gemeinsam mit den Mitgliedstaaten eng überwacht, ständig Informationen ausgetauscht. In die künftige Einschätzung der Gefahr durch das Virus werden auch eingehen: Veränderungen des Virus, dessen schädliches Potenzial sowie Kapazitätsgrenzen der Gesundheitssysteme.

Lesen Sie dazu auch:
"Jetzt auf die Pandemie vorbereiten!"
War nur eine Frage der Zeit: Tod durch H1N1 in Europa
Falldefinition des RKI für Schweinegrippe

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Chance im Kampf gegen Pandemien: frühzeitige Berichte im Internet

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »