Ärzte Zeitung online, 13.07.2009

Schweinegrippe in Trainings- und Ferienlager in Frankreich

PARIS (dpa). Nach dem englischen Fußball-Nationalspieler Micah Richards sind vier Spieler des AS Monaco an Schweinegrippe erkrankt. Es handele sich um Nikola Pokrivac, Cédric Mongongu, Frédéric Nimani und Alejandro Alonso, wie der "Parisien" berichtet (Sonntagsausgabe).

Die Spieler des französischen Erstligisten nehmen gerade an einem Trainingslager in Vichy teil. Auch der Basketball-Weltstar Tony Parker wird in ihrem Hotel erwartet. Die vier Fußballer werden mit dem Antigrippemittel Tamiflu® behandelt und isoliert gehalten. Das Virus soll bei Auslandsreisen eingeschleppt worden sein.

Kein antivirales Medikament, sondern nur das fiebersenkende Schmerzmittel Paracetamol bekommen 23 französische Kinder und drei Betreuer, bei denen in einem Ferienlager in den Alpen Schweinegrippe festgestellt wurde. Die Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren seien von den übrigen isoliert worden, berichtete die Präfektur von Obersavoyen. Die Schweinegrippe sei zwar ansteckender, aber nicht schlimmer als eine normale Grippe.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Topics
Schlagworte
Schweinegrippe (1417)
Krankheiten
Grippe (3439)
Wirkstoffe
Paracetamol (326)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »