Ärzte Zeitung online, 14.07.2009

Einigung zu Schweinegrippe-Impfung erzielt

WEIMAR (dpa). Die deutschen Gesundheitsminister haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Schweinegrippe-Impfung geeinigt. Das berichtete der Radiosender Antenne Thüringen am Montag unter Berufung auf das Thüringer Gesundheitsministerium. Die Bundesländer wollen demnach ihre Impfstoffe gleichzeitig bestellen und sich darüber abstimmen, welche Personengruppen geimpft werden.

Zu diesen Ergebnissen seien das Bundesgesundheitsministerium und die Gesundheitsminister der Länder am Dienstag in einer Telefonkonferenz gekommen. Vorerst wollten die Länder aber eine Verordnung des Bundes abwarten, nach der die gesetzlichen Krankenkassen die Impfkosten ab Herbst übernehmen sollten.

Bevor das Vorgehen bei der Verteilung der Impfstoffe endgültig festgelegt werde, würden außerdem noch die Empfehlungen der Experten abgewartet, sagte ein Ministeriumssprecher Antenne Thüringen. Grundlage bleibe aber die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Demnach sollen zuerst das Gesundheitspersonal, dann ältere Menschen und danach chronisch Kranke geimpft werden. Thüringen hat derzeit den Vorsitz der Konferenz der Gesundheitsminister.

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