Ärzte Zeitung online, 06.08.2009

Argentinien bestätigt 337 Schweinegrippe-Tote

BUENOS AIRES (dpa). Durch die Schweinegrippe sind in Argentinien seit Ende Mai mindestens 337 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Buenos Aires mit. Möglicherweise liegt die Zahl der Opfer noch deutlich höher. In 402 Todesfällen werde noch geprüft, ob die Viruskrankheit den Tod verursacht habe.

Das Virus H1N1 wurden den Angaben zufolge in 18 der 24 argentinischen Provinzen festgestellt.

In dem südamerikanischen Land herrscht derzeit Winter und Argentinien ist eines der weltweit am stärksten von der Krankheit betroffenen Länder. Nach Angaben der argentinischen Behörden ist seit dem 11. Juli eine rückläufige Tendenz zu verzeichnen. Die brasilianischen Behörden registrierten bislang nach Medienangaben 129 Schweinegrippe-Tote.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schwere Grippewelle hat Deutschland im Griff

Die aktuelle Grippewelle tobt und beschert Praxen und Kliniken einen regen Zulauf. Das RKI hat Tipps, worauf Ärzte jetzt achten sollten. mehr »

Bodyguard lässt sich von Steuer absetzen

211.000 Euro hatte eine Frau für einen Bodyguard steuerlich abgesetzt - zu Recht, entschied jetzt ein Gericht. Eine Rentnerin aus NRW schützt sich so steuersparend vor einer falschen Ärztin. mehr »

Die Ängste der Akademiker

Albtraum Studium? Jeder sechste Studierende leidet nach Angaben der Barmer unter einer psychischen Störung. Tendenz steigend. mehr »