Ärzte Zeitung online, 21.08.2009

Schweinegrippe: "Le Monde" warnt vor unnötiger Beunruhigung

PARIS (dpa). Die unabhängige französische Tageszeitung "Le Monde" mahnt am Freitag zur Zurückhaltung bei den Warnungen vor der Schweinegrippe. "Haben die ständigen Warnungen vor der Schweinegrippe nicht zu unnötiger Beunruhigung geführt?"

Und weiter heißt es in der Zeitung: "Diese Frage stellt sich heute mehr denn je. Gewiss ist es die wichtigste Aufgabe der Regierung, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Also ist es besser, vorbeugend zu handeln als plötzlich mit einer unkontrollierbaren Pandemie konfrontiert zu werden, und sich dann Nachlässigkeit vorwerfen zu lassen. Doch es gibt viele Ungewissheiten, und man kann schwer die Gefahr dieses Virus H1N1 einschätzen, das gewiss ansteckender als eine klassische Grippe ist, aber sehr viel ungefährlicher als ursprünglich befürchtet. Diese Ungewissheiten sollten die Regierung zur Zurückhaltung veranlassen."

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »