Ärzte Zeitung online, 24.08.2009

Schweinegrippe: Bund und Länder einigen sich nicht über Impfkosten

BERLIN (dpa). Die Finanzierung über die weitergehende Massenimpfung gegen die Schweinegrippe bleibt zunächst ungelöst. Bund und Länder konnten sich am Montag noch nicht über die Finanzierung einigen und gingen ohne Ergebnis auseinander, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Verhandlungskreisen. Der Bund beharrte demnach auf einer Kostenteilung. Ländervertreter lehnten dies ab. Sie kritisierten, dass zuvor keine Kosten für die Bundesländer vereinbart worden seien. Dabei geht es um die Aufteilung der Kosten, wenn sich mehr als die Hälfte der Versicherten impfen lassen will. Der Bund schätzt, dass dies insgesamt mehr als 60 Millionen sein könnten.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »