Ärzte Zeitung online, 28.09.2009

Begegnung der unwahrscheinlichen Art führten zu Schweinegrippe-Virus

Begegnung der unwahrscheinlichen Art führten zu Schweinegrippe-Virus

ROCKVILLE (ars). Die derzeitigen Schweinegrippe-Viren sind ein Mix aus zwei Stämmen, die zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Erdteilen zirkulierten. Sechs Gene stammen von H1N2-Viren, die sich von 1999 bis 2001 in den USA verbreiteten, zwei von H1N1-Viren, die von 1985 bis 98 in Europa vorkamen.

Begegnung der unwahrscheinlichen Art
führten zu Schweinegrippe-Virus

Noch rätseln Experten, wie die Schweinegrippe-Viren entstehen konnten.

Foto: CDC

Wie sie sich treffen und zu den derzeitigen Viren mutieren konnten, sei ein Rätsel, schreibt der US-Wissenschaftler Dr. Hong Zhang aus Rockville in der Fachzeitschrift "Lancet" (9, 2009, 456).

Jedenfalls werde durch dieses Ereignis deutlich, dass Grippe-Pandemien auch in der Zukunft von neu arrangierten Viren ausgehen können, deren ursprüngliches Reservoir Vögel, Landtiere oder Menschen verschiedener Kontinente waren.

Zum Artikel "Possible origin of current infl uenza A H1N1 viruses"

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Topics
Schlagworte
Schweinegrippe (1417)
Organisationen
Lancet (1409)
Krankheiten
Grippe (3439)
Schweinegrippe (934)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »