Ärzte Zeitung online, 12.10.2009

EU-Minister beraten über Schweinegrippe

LUXEMBURG (dpa). Die Gesundheitsminister der Europäischen Union kommen am heutigen Montagnachmittag in Luxemburg zu Beratungen über die Schweinegrippe zusammen. Es geht unter anderem darum, wie den gut zehn Mitgliedstaaten geholfen werden kann, die noch nicht über ausreichend Impfstoffe verfügen.

"Realistisch" ist EU-Diplomaten zufolge, dass Länder mit zu viel Impfstoff Teile ihrer Vorräte verkaufen. In Deutschland sind dafür allerdings die Bundesländer zuständig. Mit flächendeckenden Impfungen soll Ende Oktober begonnen werden; danach wird sich auch erst abzeichnen, ob es Engpässe gibt. Bislang sind in der EU zwei Präparate zugelassen. An dem Treffen nimmt die scheidende Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) teil.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »